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Aktuell: Erheblicher Schaden durch Flüssigtoner (Indigo) |
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Nach neun Jahren Diskussion über entsprechende Laborergebnisse trat im August 2010 erstmals ein nachweisbarer, erheblicher Schaden durch Flüssigtoner-Drucke (HP Indigo) auf: Unerkannte Makulatur eines Fotobuch-Druckers hinterlässt ausgerechnet in ener der besten Deinkinganlagen Europas noch so deutliche Schmutzspuren im Produkt, dass sieben Rollen zu je 20 Tonnen Papier verworfen werden müssen. Der Schaden liegt zwischen 100.000 und 300.000 Euro. Die Fotobuchdrucke machten weniger als drei Prozent des verwendeten Rohmaterials aus. Deshalb informierte die betroffene Papierfabrik inzwischen den Altpapierhandel, keine Indigo-Makulatur mehr für das Deinken anzunehmen, sondern diese ausschließlich für die Verwendung in Wellpappenrohkarton einzusetzen ( Nachdem die Indigo-Drucke identifiziert und aus dem Rohstoffmix entfernt worden waren, ging auch die Verunreinigung des fertigen Papiers mit Schmutzpunkten wieder zurück. Der Vorfall bestätigt damit als kostspieliger, unfreiwilliger Deinkingtest in der Praxis die früheren Labor
Untersuchung von Indigo-Drucken im Labor der betroffenen Papierfabrik: Auch nach mehreren Reinigungsstufen bleiben inakzeptabel viele große, deutlich sichtbare Schmutzpunkte. Zum Vergleich: Im Offset oder mit Trockentoner bedruckt wäre dieses Probenblatt schneeweiß.
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Rückblick: Erste Untersuchungen bis zur IPEX 2010 –
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