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Pressemitteilung 3/2000

Selbstverpflichtung zur Optimierung der Altpapierverwertung im Umweltpakt Bayern

Die von den Mitgliedern der Papierkette verabschiedete Vereinbarung soll das Papierrecycling sichern

Mancher Klebstoff und manche Druckfarbe erschwert das Recycling mehr als andere – doch der Drucker kennt weder die Zusammenhänge noch die Alternativen. Um auch in Zukunft den Aufwand für das Papierrecycling in ökologisch vernünftigen Grenzen zu halten, müssen alle an der grafischen Papierkette Beteiligten mitdenken: Druckprodukte sollten so gestaltet werden, dass sie später das Recycling zumindest nicht unnötig behindern. Um das Recycling langfristig sicherzustellen, haben die an der grafischen Papierkette in Deutschland beteiligten Verbände im vergangenen Jahr einen Leitfaden verabschiedet: Jeder verpflichtet sich, in seinem Bereich sein Möglichstes dazu beizutragen, dass Altpapier auch noch in Zukunft als Rohstoff für neues grafisches Papier genutzt werden kann.

Dieser Leitfaden wurde nun in den „Umweltpakt Bayern“ eingebracht. Mit dem Pakt, den der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber und Vertreter der Wirtschaft Anfang vergangener Woche in München unterzeichneten, sagt die Industrie eine Reihe freiwilliger Leistungen mit dem Ziel eines verbesserten Umweltschutzes zu. Im Gegenzug schafft Bayern für Unternehmen, die sich an einem EG-Öko-Audit beteiligen, verfahrensrechtliche Erleichterungen bei Genehmigungen und Überwachungen und damit weitere Anreize für ein eigenverantwortliches Umweltmanagement.

Im Verzeichnis der Leistungszusagen heißt es: „Mitgliedsunternehmen des Verbands Bayerischer Papierfabriken e.V., der Bundesverband Druck e.V., der Industrieverband Klebstoffe e.V., die Internationale Forschungsgemeinschaft Deinking-Technik e.V., der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. und der Verband der Druckfarbenindustrie verpflichten sich zur Umsetzung des Leitfadens zur Optimierung der Altpapierverwertung von grafischen Papieren in den Unternehmen, die an der Papierkette beteiligt sind.“

Die INGEDE wurde 1989 als ein Zusammenschluss führender europäischer Papierhersteller gegründet. Ziel der INGEDE ist es, die Verwertung von hellem Altpapier (Zeitungen und Zeitschriften) zu neuem grafischem Papier und zu Hygienepapieren zu fördern und die Rahmenbedingungen für einen erhöhten Altpapiereinsatz zu verbessern.

31. Oktober 2000

Den "Leitfaden zur Optimierung der Altpapierverwertung  bei grafischen Papieren" finden Sie hier.  

Informationen des Bayerischen Umweltministeriums zum Umweltpakt:
www.bayern.de/stmlu/umw_pakt/index2.htm


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Letzte Änderung: Freitag, 2. Februar 2007