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Pressemitteilung 2/2003

Drei neue Mitglieder:

Norske Skog und UPM-Kymmene treten mit allen deinkenden Papierfabriken der INGEDE bei

 

UPM-Kymmene und Norske Skog treten mit allen Papierfabriken, die Altpapier als Rohstoff einsetzen, der INGEDE bei. Schon bisher waren eine Reihe von Papierfabriken der beiden Gruppen Mitglieder der Internationalen Forschungsgemeinschaft Deinking-Technik. Dies unterstreicht die Bedeutung der INGEDE als gemeinsame Stimme der Hersteller von grafischen Papieren und Hygienepapieren auf der Basis von Altpapier. Mit einer Deinkingkapazität von mehr als sieben Millionen Tonnen vertritt die INGEDE inzwischen Altpapier verarbeitende Papierfabriken aus nahezu jedem Staat Europas. Die neuen INGEDE-Mitglieder sind Norske Skog Skogn in Norwegen, Norske Skog Steti in Tschechien und die Papierfabrik Shotton von UPM-Kymmene, die größte Zeitungsdruckpapierfabrik in Großbritannien.

Norske Skog SkognNorske Skog Skogn ist der größte Produzent von Zeitungsdruckpapier in Norwegen. Das Unternehmen wurde 1962 gegründet, die erste Papiermaschine für Zeitungsdruckpapier begann 1962 mit der Produktion. Insgesamt drei Maschinen mit einer Kapazität von zusammen 560.000 Tonnen pro Jahr machen Norske Skog Skogn auch in Europa zu einem der größten Zeitungsdruckpapierproduzenten. Mit einem eigenen Hafen betreibt die Fabrik eine regelmäßige Fährverbindung nach Großbritannien und auf den europäischen Kontinent. Auf der größten der drei Maschinen werden bis zu 40 Prozent deinkter Stoff aus Altpapier eingesetzt.

Norske Skog Steti ist das erste INGEDE-Mitglied im östlichen Teil Europas. Norske Skog erwarb die Steti PM4 im November 1997. Die PM4, die Rohstoffabteilung und das Holzlager liegen innerhalb der Frantschach Papier und Zellstofffabrik in Steti nördlich von Prag. Norske Skog Steti produziert 120.000 Tonnen Zeitungsdruckpapier pro Jahr – unter Verwendung von 40 Prozent Altpapier – und hat damit mehr als 50 Prozent Marktanteil in Tschechien.

UPM-Kymmene Shotton im Norden von Wales nahm 1985 mit einer Kapazität von 470.000 Tonnen Zeitungsdruckpapier den Betrieb auf. Die finnische Unternehmensgruppe plant, 127 Millionen Euro in eine neue Altpapieraufbereitung zu investieren. Das Abfall- und Rohstoff-Aktionsprogramm (Waste & Resources Action Program, WRAP) der britischen Regierung hat dem Projekt umfangreiche finanzielle Unterstützung zugesagt. Damit wird Shotton, die größte britische Zeitungsdruckpapierfabrik, auf 100 Prozent Altpapiereinsatz umgestellt.

Shotton Paper plcDazu müssen zusätzlich 320.000 Tonnen Zeitungen und Zeitschriften pro Jahr aus nahezu vier Millionen zusätzlicher Haushalte gesammelt werden – vor allem in Gegenden, wo derzeit noch wenig Altpapier getrennt vom Hausmüll erfasst wird. Dies unterstützt die Anstrengungen der britischen Regierung, die Recyclingvorgaben der Europäischen Union zu erfüllen. Nach derzeitiger Planung soll die neue Anlage im April 2004 mit der vollen Produktion beginnen. Ab diesem Zeitpunkt soll der Altpapiereinsatz in der Papierfabrik Shotton auf jährlich 620.000 Tonnen ansteigen.

Die INGEDE wurde 1989 als Zusammenschluss führender europäischer Papierhersteller gegründet. Ziel der INGEDE ist es, die Verwertung von hellem Altpapier (Zeitungen, Zeitschriften und Büropapiere) zu neuem grafischem Papier und zu Hygienepapieren zu fördern und die Rahmenbedingungen für einen erhöhten Altpapiereinsatz zu verbessern.

19. März 2003


Achtung Redaktionen:

Hier finden Sie auch Fotos der neuen Mitgliedsunternehmen in hoher Auflösung zum Herunterladen: Entweder mit der rechten Maustaste auf das jeweilige Foto oben klicken, dann "Datei speichern unter ..." wählen, oder auf die hier aufgelistete Datei:

Norske Skog Skogn (hohe Auflösung noch nicht verfügbar)

Norske Skog Steti (403 kB)

UPM-Kymmene Shotton Paper plc (182 kB)


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